… Katzen?

Sie sind flauschig. Sie sind süß. Sie haaren wie Sau und machen Quatsch. Katzen eben.

Tiere in der Wohnung halten ist kritisch; sie sollten eigentlich draussen rumtoben und jagen; einfach Tier sein. Aber was, wenn du schon immer Katzen haben wolltest, am liebsten rot – weiße, und dir auf einmal jemand erzählt, dass Bekannte auf ihrem Hof noch zwei Kitten abzugeben haben, die niemand will?

Katzen waren Zeit meines Lebens meine Lieblingstiere; meine erste Narbe stammt von einem Katzenbaby, das ich im Urlaub auf dem Bauernhof einfach immer und immer wieder hochnehmen musste, obwohl es das gar nicht wollte. Wenn meine Eltern mich in diesem Urlaub suchten, wussten sie, dass sie mich bei den Katzen finden. Haustiere waren in meiner Kindheit nicht drin; Oma und Opa, in deren Haus wir lebten, wollten das nicht. Ich musste also darauf verzichten, Katzen zu haben. Könnt ihr euch vorstellen, was in meinem Kopf los war, als ich mein eigenes Geld verdiente und in einer eigenen Wohnung lebte? Wolltet ihr vielleicht auch immer ein Haustier haben oder habt selber eins?
Ich wollte so gerne Katzen haben; den Gedanken, welche in der Wohnung zu halten, fand ich aber doof, also verzichtete ich. Eines Tages dann, ich war eigentlich gerade damit beschäftigt, mich in meiner Stammkneipe einigen Becks zu widmen, erzählte mir ein Freund von Bekannten, die Katzen abzugeben hatten. Ich war betrunken. Ich wollte immer noch Katzen haben. Zufällig waren besagte Bekannte auch noch im gleichen Laden! Nach einem kurzen Kennenlernen war klar: Sollte meine Rechnung auch nüchtern noch aufgehen, würde ich Katzenmama. Das Problem der Wohnungshaltung blieb bestehen, doch es waren zwei winzige Dinger, die von ihren Geschwistern am Napf verdrängt wurden und die niemand haben wollte; ich konnte sie nicht einfach ihrem Schicksal überlassen und wollte ihnen lieber ein Zuhause ohne Ausgang ermöglichen, als mich nicht um sie zu kümmern.

Zufällig waren sie auch noch rot – weiß; es war also eindeutig Schicksal. Als sie zu mir kamen, wogen sie 800 Gramm und waren wirklich unfassbar klein. Seht selbst:

Sie hatten Flöhe, Ohrmilben, Untergewicht – alles, was man sich so vom ersten Haustier wünscht. Zusammen entledigten wir uns all der Parasiten und leben nun schon seit fünf Jahren miteinander. Sie sind immer noch relativ klein, gerade für Hauskatzen, die für gewöhnlich schonmal zu Übergewicht neigen. Und sie sind so absolut passend für mich. Wenn ich nach Hause komme, werde ich begrüßt. Mit Katzenküssen, den wohl süßesten Küssen auf dieser Welt! Wenn ich zu lange in einem Raum bin, in den sie nicht dürfen, warten sie vor der Tür auf mich; sie suchen nach mir und ich suche nach ihnen; wir lieben einander, das kann man wohl so sagen.

Habt ihr auch Katzen? Andere Tiere, die ihr liebt? Zeigt sie her! Meine Flauschmonster (sie heißen übrigens Pogo und Pit) sehen mittlerweile so aus:

 

Übrigens auch eine tolle Sache: Wenn man einen Job macht wie ich – MTRA in der Strahlentherapie -, sind Katzen super zum Trösten, wenn der Tag mal nicht so toll war. Darüber reden wir dann beim nächsten Mal.

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5 Gedanken zu “… Katzen?

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