… NW/SO – bürsten, bürsten, bürsten?

Tag 35. Fünf Wochen keine Haarwäsche.  Ich finde meine Haare  immer  besser. 

Seit Montag befinde ich mich in York. Die Fernbusreise war angenehm, zwischendurch bekam ich jedoch das dringende Bedürfnis, meine Haare zu bürsten. Ich schloss mich also während der Fährfahrt auf der Toilette ein und bürstete. Meine Haare rochen seltsam; irgendwie muffig. Kein Wunder, wenn man mehr als zehn Stunden in einem Bus saß. Um den Geruch loszuwerden, ging ich mit meinen offenen Haaren an Deck, ließ sie im Wind wehen und bewunderte den Sternenhimmel. Nach zehn Minuten ging ich wieder rein – siehe da, wunderbar frische Haare!

Ich trage meine Haare diese Woche oft geflochten; als mich letzten Freitag  wieder einmal spontan die Unternehmungslust überkam, testete ich das und war begeistert. Meine Haare sahen nur am Hinterkopfwirbel unschön aus; das machen sie allerdings Zeit meines Lebens.

Mein Sebum zieht mittlerweile immer schneller ein; musste ich anfangs manchmal noch zwei Stunden warten, bin ich nun bei ca. 45 Minuten angekommen. Insgesamt sind die Haare sehr weich.  Meine beste Freundin durfte (naja, musste) fühlen und war ganz überrascht. Sie fühlen sich nach wie vor leicht an und sind absolut geruchsneutral, wenn ich mich keinen besonderen Gerüchen aussetze.
Als wir gestern im York Castle Museum waren,  stellte ich ausserdem fest, dass der Vorteil des Bürstens durchaus in der Wissenschaft wahrgenommen wird; man beachte  diese Tafel, die offenbar extra für und über mich geschrieben wurde.

Gestern trug ich wegen des Wetters das erste Mal eine Mütze über meinem Zopf; wer das öfter macht, kennt den Kampf mit Mützenhaar. Die Mütze abzunehmen macht in keinem Reinigungszustand Spaß; nichtsdestotrotz tat ich es, weil ich nicht mit Mütze im Café sitzen wollte. Der Anblick hätte wahrlich schlimmer sein können.

Natürlich habe ich auch diese Woche Fotos, die mein frisch gebürstetes sowie frisch aufgestandenes Haar zeigen; in der genannten Reihenfolge füge ich sie hier ein.

Was mich besonders erfreut, sind das anhaltende Wachstum meiner Babyhaare sowie das weniger kaputte Aussehen  meiner Längen. Hinzu kommt allmählich, dass mein Ansatz weniger platt ist; ebenfalls sehr erfreulich.

Die kommende Woche ist bereits die letzte der ursprünglich angestrebten sechs Wochen; ich  kann gar nicht fassen, wie schnell das ging! Momentan denke ich, dass ich das Projekt NW/SO verlängere, da sich die Haare so schön entwickeln. Mal sehen, wie ich mich nächste Woche entscheide!

Zum Schluss noch ein Foto, wie ich gerade aussehe; gleich flechte ich wieder, damit ich den Tag ohne Haargewusel verbringen kann.

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