… NW/SO – nach Katze kommt Löwe?

49 Tage ohne Haarwäsche! Wow! Nächste Woche sind es schon zwei Monate. Ich frage mich allmählich, warum ich so lange meine Haare gewaschen habe; sie werden immer besser und besser.

Diese Woche war ich wieder sehr bürstfaul. Doof eigentlich, jetzt, wo eine ausgiebige Bürstsitzung nur noch 15 Minuten dauert, bis alles schön verteilt ist. Meine Haare nehmen das Sebum immer schneller auf und laden sich manchmal sogar elektrostatisch auf; ein Zeichen dafür, dass sie weniger fettig werden!
Meine Babyhaare lassen sich allmählich in den Ansatz einpflegen, so dass ich keine störende Lücke mehr habe zwischen Babyhaar in den Geheimratsecken und meinem restlichen Deckhaar. Auch die Scheitel rundum den Kopf sind mittlerweile sehr, sehr flauschig vor lauter wachsendem Haar. Bald habe ich eine richtige Mähne.

Stehe ich morgens auf, fühlen sich die Haare jetzt immer öfter überhaupt nicht fettig an; erst beim Bürsten verteile ich dann das Sebum aus dem Ansatz in die Längen, so dass wieder ein Fettgefühl entsteht.

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Wie ich bereits erwähnte, muss ich mittlerweile nur noch eine viertel Stunde bürsten, bis die Haaren alle einmal bearbeitet sind und durchzogen sind mit Sebum; es lässt sich super verteilen und zieht an der linken Kopfhälfte schon etwas ein, während ich rechts noch bürste. Das Fetthelmgefühl vom Anfang des Projekts ist vollständig verschwunden.
Im heutigen Titelbild sieht man übrigens, was ich nach einem Tag so an Haaren und Staub zusammenbürste; anfangs war das deutlich mehr.

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Obwohl fast alle Menschen in meinem Umfeld wissen, dass ich meine Haare eine gefühlte Ewigkeit nicht gewaschen habe, stoße ich nach wie vor nicht auf Ablehnung.
Als ich letztes Wochenende mit meinen Eltern in Amsterdam war, ließ ich meinen Vater an den Haaren riechen; er ist immer sehr erbarmungslos, was das Verkünden seiner Meinung angeht. Nun, es gab nichts zu beanstanden; er sagte, es rieche nach Haar. Wohlgemerkt war das ein Tag, an dem ich selber meinen Haargeruch als sehr penetrant empfand, weil ich den Tag zuvor mit einer sehr dicken sowie dichten Mütze verbracht hatte und somit keine Luftzirkulation stattgefunden hatte. Für meinen Geschmack war der Geruch zu warm.

Die Haptik meiner Haare wird immer schöner. Allmählich gibt es tatsächlich Momente, in denen ich mein Haar als „voll“ bezeichnen würde. Es fühlt sich einfach so schön satt und dick an und nicht mehr so schrecklich fein, wie ich es mein Leben lang kannte. Ausserdem sind die dauertrockenen Spitzen Teil der Vergangenheit; manchmal fühlen sie sich zwar nicht extrem gepflegt an – hauptsächlich, wenn ich mit dem Bürsten schludere -, meistens sind sie jedoch nun zufriedenstellend.

Eigentlich wollte ich euch an dieser Stelle präsentieren, wie meine Haare 50 Minuten nach dem Bürsten aussehen; das Foto löschte ich allerdings gerade versehentlich.
Mittlerweile sind meine Haare geflochten, also gibt es davon ein Foto. Heute Abend reiche ich dann Fotos der offenen Haare nach.

So, Feierabend!  Hier  also  der Status Quo, nachdem  ich  zuhause  den Zopf öffnete.

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