… ein Weihnachtsmenü?

Mhm, nun, der Grund ist recht leicht zu erraten, nicht wahr?

Gestern traf ich mich mit drei Freundinnen zu einer kleinen Weihnachtsfeier; drei sorgten für Essen, eine für Getränke. Da ich letztere war, bekommt ihr diese Woche Rezepte meiner Freundinnen!

Alle Gerichte reichen locker für fünf Personen; der Freund unserer Gastgeberin durfte in seiner Wohnung bleiben und mit uns essen, anstatt im Keller zu warten, bis wir weg sind.

Unser Menü bestand aus einer Tomatensuppe mit selbstgemachten Croutons, Seitanbraten mit Rotkohl und Klößen sowie Quark mit Apfelragout und Spekulatiustopping. Zwischen Hauptgang und Nachspeise gab es ausserdem Rumkugeln. Ich poste die Rezepte hier mit jeweils eigener Einkaufsliste, damit man nicht erst alles auseinander pflücken muss, falls man nicht das gesamte Menü kochen möchte.

Los geht`s mit der Tomatensuppe. Sie stammte von Anne, die ihr gerne auf Instagram besuchen könnt, wenn ihr mögt. (https://www.instagram.com/anne.pie/)

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Wir brauchen Wurzelgemüse – zwei Möhren, zwei Zwiebeln und ein viertel Knollensellerie, einen halben Liter Gemüsebrühe, zwei Liter Tomatensaft oder zwei bis drei große Dosen Tomaten, Salz, Pfeffer, Lorbeer, Harissa, Paprikapulver, Stärke, Zucker, Tabasco sowie italienische Kräuter aus der Tiefkühlung.
Für die Croutons kaufen wir Vollkorntoast, Albaöl (wenn es nach Butter schmecken soll) oder Olivenöl (so würde ich es machen, weil ich auf Olivenöl stehe) sowie Knoblauch.

Zunächst rösten wir das Wurzelgemüse an, bis es braun ist. Dann salzen wir es etwas und löschen es mit der Brühe sowie dem Tomatensaft oder den Tomaten ab. Alles einmal aufkochen lassen und ein Lorbeerblatt zugeben. Wenn alles weichgekocht ist, das Lorbeerblatt rausnehmen und alles pürieren.
Die Suppe nun durch ein Sieb geben, um die festen Bestandteile zu entfernen (daraus lässt sich Nudelsauce zaubern, sagt Anne; ich kann es mir gut vorstellen). Mit etwas Stärke andicken und alle Gewürze, bis auf die italienischen Kräuter, zugeben. Die Kräuter geben wir erst zum Schluss hinzu.
Die Croutons gestalten sich ganz wunderbar einfach – das Vollkorntoast würfeln und mit dem erwählten Öl sowie Knoblauch bei mittlerer Hitze braten.

Der Hauptgang stammte von Aygül – sie hat ihren eigenen Foodblog bei Facebook, auf dem es das Rezept zum Braten gibt; da ich an ihrer Stelle doof fände, wenn hier einfach das Rezept stünde, verlinke ich es euch.
Als Beilage aßen wir fertigen Rotkohl sowie fertige Klöße; ich für meinen Teil mache auch Sauce bei sowas heimlich aus Fertigprodukten und weiß nicht, was Aygül uns kredenzte.

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Den ziemlich geilen Braten findet ihr hier: https://www.facebook.com/760713144003795/photos/a.785340704874372.1073741832.760713144003795/838371086238000/?type=3&theater

Zum Nachtisch war wieder Anne an der Reihe; Apfelragout, Quark und Spekulatiustopping.

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Wie man am Hintergrund erkennt, war vorher Bescherung!

Wir kaufen zwei Becher Alpro go on (vegane Quarkalternative), ein Päckchen aufschlagbaren Sahneersatz (Leha Schlagfix z.B.; es gibt auch Sojasahnesorten, bei denen man jedoch darauf achten muss, ob „aufschlagbar“ darauf steht und die nur mit Sahnesteif funktionieren), eine Packung Spekulatius (bei Lidl gibt es veganen), Zucker, braunen Zucker, Apfelsaft, 500 Gramm Äpfel, Zimt, Lorbeer sowie Vanille.

Als Erstes würfeln wir die Äpfel und setzen dann Karamell an. Haha, gut, dass ich das nicht selber machen musste!
Für den Karamell den braunen Zucker erhitzen und mit Apfelsaft ablöschen, wenn er karamellisiert ist. Alles einmal ordentlich aufkochen lassen und kurz die Apfelwürfel zugeben. Die Masse vom Herd nehmen, damit die Äpfel nicht zu weich werden. Zimt, Lorbeer und nach Belieben Vanille zugeben.

Für den Quark schlagen wir die Schlagcreme auf und ziehen sie unter den Alproquark; Zucker hinzugeben, bis es süß genug ist.
Spekulatius zerbröseln (das übernahmen Jule und ich fachmännisch; pro Person planten wir drei Kekse ein) und alles in Gläsern schichten; zuunterst Spekulatius, darauf Ragout (da fischt ihr vorher bitte das Lorbeerblatt wieder raus), darauf dann Quark und zuoberst nochmal etwas Ragout und ein paar dekorative Spekulatiusbrösel.

Wie schon erwähnt, gab es zwischendurch noch Rumkugeln; diese brachte Jule mit; sie ist ebenfalls bei Instagram zu finden, wenn ihr mögt. (https://www.instagram.com/wolkenwunderwelten/)

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Es geht wieder in den Supermarkt!
Wir brauchen 100 Gramm Margarine, 300 Gramm Zartbitterschokolade, zwei Esslöffel Kakaopulver, vier Esslöffel Rum (oder mehr, bis es ordentlich nach Rum riecht) sowie Schokoraspel – oder Streusel.

Die Margarine ausserhalb des Kühlschranks weich werden lassen. Einfach so, nicht mit Schmelzen oder so. Derweil die Schokolade raspeln.
Die geraspelte Schokolade mit allem, ausser den Streuseln, zu einer glatten Masse verarbeiten.
Kugeln mit etwa zwei Zentimeter durchmessen formen und in den Streuseln rollen; einige Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

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2 Gedanken zu “… ein Weihnachtsmenü?

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