… NW/SO – goldenes Haar?

Ich werde nie vergessen, wie im Film “Sieben Jahre in Tibet“ der Dalai Lama durch Brad Pitts Haar wuschelt und “Goldenes Haar!“ sagt; heute, an Tag 119 ohne Haarwäsche, murmelte ich meinem Spiegelbild diese Worte zu.

Zuletzt mochte ich meine Haarfarbe so sehr im Urlaub nach dem Abitur; das ist elf Jahre her. Damals hatte ich mit Farbe nachgeholfen, obwohl ich laut meiner Friseurin sowieso goldblond bin. Ich weiß nicht, ob die Pflegeprodukte, die ich lange benutzte, meine Haarfarbe verdeckt haben, aber jetzt, wo unbehandeltes Haar nachwächst, werde ich wieder richtig golden – ich mag das!
Retrospektiv betrachtet war  meine Haarfarbe damals auch unnatürlich hell; seht selbst. Es mag eventuell mit am Kontrast zur dezent gebräunten Haut liegen, dass die Haare so hell wirken.

 

bulgarien

In der vergangenen Woche konnte ich wieder intensiver bürsten, weil ich endlich länger als fünf Minuten unangestrengt stehen kann. Meine Haare dankten es mir; das Sebum lässt sich wieder innerhalb weniger Minuten verteilen und zieht schön ein.

Die Haptik ist traumhaft; mein Haar fühlt sich satt und weich an, bleibt dabei aber leicht. Es ist kein Vergleich zu Haar, das gewaschen wird und dann fettet. Auch das Aussehen gefällt mir weiterhin. Als ich gestern mit Freundinnen unterwegs war, fiel mir auf, wie ihre Haare glänzen; ganz anders als meine. Zwar gepflegt aussehend, aber irgendwie unnatürlich. So hochglanzartig. Seltsam, wie sich das Empfinden ändern kann – vor wenigen Monaten mochte ich das noch sehr!

Meine frisch gebürsteten Haare sehen weiterhin unglaublich fettig aus – muss schließlich auch so sein -, fühlen sich aber von Woche zu Woche weniger fettig an. Manchmal bin ich sogar geneigt, mit frisch gebürsteten Haaren raus zu gehen, weil nur der Ansatz fettig ist, die Längen aber nicht.

 

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Heute gibt es mal kein Foto frisch nach dem Aufstehen, ich schlief nämlich mit zusammengebundenen Haaren ein; dafür zeige ich, wie es aussieht, wenn ich die frisch gebürsteten Haare kopfüber auflockere.

 

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Wie es mit eingezogenem Sebum aussieht, seht ihr im folgenden Bild; darauf ist auch das goldene Haar gut zu erkennen.

 

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Witzig, dass ich mit 30 jünger aussehe als mit 19 – ich glaube schon lange, dass das Sauerland alt macht!

Der seitliche Zopf ist weiterhin meine Lieblingsfrisur zum Rausgehen; mittlerweile wird sogar mein Monsterwirbel am Hinterkopf weniger widerspenstig!

Die bisherigen Beiträge zum Thema findet ihr hier: https://sojakoala.wordpress.com/category/nwso/

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8 Gedanken zu “… NW/SO – goldenes Haar?

  1. Den Künstlichen Glanz erzeugen die filmbildner. Als ich früher mit seife wusch hatte ich nur den haareigenen natürlichen Glanz im Haar und die anderen mit ihren künstlich glänzenden Haaren sagten immer meine Haare würden nicht glänzen trotz meiner haarseifen Wäsche . Ich finde es immer wieder komisch das sich alle so an das künstliche leben gewöhnen und nichts anderes mehr kennen.

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