… NW/SO – zurück zur Normalität?

Zu meiner Normalität. Nicht zu der gesellschaftlich vorherrschenden – heute ist Tag 133 ohne Haarwäsche und meine letzte Woche so schrecklich fettenden Haare haben sich wieder eingekriegt; es lag also in der Tat am Zyklus.

Kaum hatte ich letzten Freitag den Beitrag gepostet, hielten es meine Haare für angebracht, wieder normal zu werden; plötzlich waren sie wunderbar weich, fühlten sich überhaupt nicht fettig an und sahen auch nicht mehr aus, als sei ich gerade frisch der Dusche entstiegen. Tolle Sache, diese Hormone.

Weniger toll fand ich den Regen der letzten Tage; ich kam nicht umhin, meine Haare dem bösen, bösen Wasser auszusetzen – gut, Regenschauer sind erlaubt. Da ich generell nicht sonderlich erpicht darauf bin, klatschnass nach Hause zu kommen, wurden meine Haare nur ein kleines bisschen nass; zuhause angekommen föhnte ich sie und war sehr angetan von ihrem Aussehen. Es reizt mich etwas, auszuprobieren, wie sie wohl nach einer vollständigen Wäsche nur mit Wasser aussähen. Da mein Orthopäde meinte, ich könnte meinen Fuß mit Schwimmen gehen trainieren, werde ich eventuell nicht um diesen Test drumrum kommen.

 

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Vorgestern wagte ich es, etwas in dieser lieblichen Wind – Nieselregen – Mischung rauszugehen, die uns der Himmel schenkte; anschließend waren meine Haare ordentlich durchgepustet und sahen aus wie früher, wenn ich bei solch einem Wetter draussen unterwegs war.

 

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Wo ich gerade die Fotos sehe, fällt mir ein, dass ich noch etwas erzählen wollte – mein Haarwachstum schien zwischenzeitlich zum Erliegen gekommen zu sein, jetzt jedoch wachsen meine Babyhaare wieder deutlich weiter. Vielleicht habe ich sie auch einfach nicht mehr wahrgenommen; gerade habe ich jedoch lauter kürzere Haare, die irgendwie von meinem Kopf wegstehen.

Wenn ich die Haare den ganzen Tag zusammen hatte und abends öffne, sind sie erstaunlich unfettig; auf dem folgenden Foto sind sie durcheinander, weil ich sie vor dem Schlafen gehen nicht mehr in Ordnung bringen wollte – das zeigt jedoch auch wunderbar, wie sie nach einem zusammengebunden verbrachten Tag aussehen.

 

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Bürste ich die Haare, sind sie zum Glück nicht mehr so schrecklich wie letzte Woche. Zwar sehen sie fettig aus, was auch weiterhin so sein soll, wenn ich gerade all das Sebum im Haar verteilt habe, jedoch nicht mehr so angeklatscht wie vergangenen Freitag.
Das letzte Foto des Tages zeigt, wie die Haare aussehen, wenn ich sie kurz nach dem eigentlich Bürsten noch einmal kopfüber etwas bürste und dann am Ansatz auflockere.

 

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Bürsten löst jetzt übrigens öfter Niesattacken bei mir aus, weil ich Heuschnupfen habe – ihr werdet mich daher künftig öfter leicht verquollen sehen.

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Wenn ihr mögt, schaut doch auch mal in meine Kategorien zu den Themen Nachhaltiger leben, Leben ohne Pille (besonders interessant für diejenigen mit Migräne) oder Vegan kochen rein.
Wer gerne lesen möchte, was mich sonst so bewegt und unbedingt aus mir raus muss – oft geht es um unseren Umgang mit uns und Anderen -, der wird hier fündig.

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8 Gedanken zu “… NW/SO – zurück zur Normalität?

  1. Hej (:
    Wie du vielleicht bemerkt hast, habe ich mich soeben durch alle deine Haarbeiträge gearbeitet und bin sowohl überrascht, fasziniert als auch neugierig. Auf der einen Seite ist es erstaunlich, dass es tatsächlich ‚funktioniert‘, seine Haare nicht mehr zu waschen, aber auf der anderen Seite ist es auch logisch. Schließlich gab es unsere Haare deutlich vor Shampoo und co. Ich gehöre zu den Leuten, die von Natur aus eher etwas trockene Haare haben und habe mir daher mit der Zeit ein selteneres Waschen angewöhnt. Momentan wasche ich etwa 1x in der Woche.
    Deine ganzen Beiträge haben mich definitiv dazu motiviert, es mal noch weiter in die Länge zu ziehen. Allerdings bin ich momentan (noch) nicht erpicht darauf, diese doch recht lange Zeit mit fettigen Haaren zu ‚überbrücken‘, bis sich alles eingependelt hat. Definitiv werde ich mir aber kein Shampoo mehr nachkaufen (zumindest fürs Erste) und nachdem mein jetziges leer ist, mal probieren, nur mit Wasser zu waschen.
    Vielen Dank für diese sehr interessante Inspiration (:
    Liebe Grüße, Finnja

    Gefällt 1 Person

    1. Hej Finnja!

      Ja, die vielen Likes fielen mir auf. 😄 Danke dafür erstmal!
      Ich denke sich, dass es ja gehen muss, es ist ein natürlicher Prozess unseres Körpers. Hätte meine Pillenlosigkeit die Haare nicht so durcheinander gebracht, wäre ich wohl auch bei einer Wäsche pro Woche geblieben.
      Ich würde mich freuen, zu hören, wie es bei dir nur mit Wasser läuft! Wenn du magst, geht das auch auf Facebook. 🙂 (https://facebook.com/sojakoala/)
      Liebe Grüße
      Silja

      Gefällt 1 Person

  2. Schon einmal überlegt, ob der Wachstumsstop auch mit der Pille zu tun gehabt haben kann? Fand meine Haare auch Jahre lang zu dünn und ca. ein Jahr nach dem Absetzen viel mir auf, dass überall dünner Flaum nachwuchs.

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    1. Die Pille nehme ich ja seit Juli nicht mehr. Davon werden die Haare also nicht jetzt aufgehört haben, zu wachsen. 😀 Ich glaube einfach, ich habe die Babyhaare nicht mehr wahrgenommen.

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