… NW/SO – auf Nimmerwiedersehen, Geheimratsecken? 

140 Tage ohne Haarwäsche.
Ja, genau, vier Monate und 20 Tage. Warum ich bürste, statt zu waschen, sowie den bisherigen Verlauf könnt ihr hier nachlesen.

Obwohl ich neugierig bin, wie meine Haare wohl auf eine Wäsche reagieren würden, kann ich mich einfach nicht dazu durchringen. Das Bürsten klappt so gut und mein Sebum wird schön aufgenommen; vielleicht würde mich eine Wäsche um Wochen zurückwerfen! Diese Woche bekamen meine Haare trotzdem etwas Wasser ab; die niedrig montierte Dusche im Fitnessstudio war kaputt, so dass ich die nehmen musste, bei der man, wenn man nicht rumhampelt, vollständig drunter steht – ich hampelte rum, konnte aber nicht verhindern, dass einige Spritzer am Haar ankamen. Einer Wäsche kam das jedoch nicht einmal ansatzweise nahe.

In den letzten Tagen gefielen mir meine Haare ausgesprochen gut; Anfang der Woche nahm ich etwas ansatznahes Sebum mit einem trockenen Waschlappen ab und ging dann mit meinen offenen Haaren raus. Trotz starken Windes sahen sie auch danach noch gut aus – mein Hinterkopf kann einfach nicht gut ordentlich sein.

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Gebürstet habe ich eher wenig, da gar nicht mehr soviel Sebum nachkam, nachdem ich das überschüssige entfernt hatte; abends bürstete ich zehn Minuten, morgens dann nur kurz kopfüber, bevor ich das Haus verließ. Abends gründlich und frisch gebürstet sehen die Haare wie folgt aus:

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Gestern fotografierte ich ausserdem, wie toll meine Haare aussahen, nachdem ich sie dann vor dem Sport kurz kopfüber gebürstet hatte, sowie den Anblick nach dem Sport – ich bürste sie direkt im Studio etwas intensiver kopfüber (fällt weniger auf als strähnchenweise aufgerichtet zu bürsten) und mache sie dann für den Heimweg zusammen. Zuhause angekommen, wollte ich dann gestern mal schauen, wie sie offen aussahen.

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Vor dem Sport – übermotiviert vom vielen Rumliegen der vergangenen Wochen.
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Nach dem Sport – in freudiger Erwartung des heutigen Muskelkaters.

Vor lauter Schwärmerei hätte ich beinahe den Beitragstitel vergessen – Montag sah ich beim spaßeshalber Zöpfe flechten nicht nur, wie unglaublich meine Haare glänzen, sondern auch, wie toll meine Babyhaare in den Geheimratsecken wachsen! Sie sind mittlerweile richtig gut sichtbar und dicht; ich hätte nicht gedacht, dass mir da nochmal so toll Haare wachsen. Die letzten Jahre wurden die Geheimratsecken immer größer und ich sah mich vor meinem geistigen Auge schon mit enormer Stirn rumlaufen.

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Verrückt, dass Haare ohne Pflegeprodukte so glänzen können; einige von euch kennen das Foto schon von Facebook, wo ich es in einer Gruppe teilte.
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Mir wachsen Flausen aus dem Kopf.

Allgemein wachsen meine Haare toll; ich habe einmal zum Vergleich ein Foto vom Dezember neben eines aus dieser Woche gestellt. Anhand des Übergangs zwischen naturblonden und gefärbten Haaren erkennt man gut, wieviel sie gewachsen sind – im Dezember fing das Lila noch auf Brillenbügelhöhe an. Auch die Spitzen sind gewandert, obwohl ich sie zwischenzeitlich schon zwei Mal etwas stutzte. Mein Haaransatz hat sich etwas verlagert; ob man das auf dem Foto auch als aussenstehender Betrachter erkennt, weiß ich nicht – ich sehe es.
Der direkte Vergleich zeigt ausserdem schön, wieviel gepflegter und gesünder meine Haare jetzt aussehen; das fällt mir im täglichen Leben gar nicht so auf.

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5 Gedanken zu “… NW/SO – auf Nimmerwiedersehen, Geheimratsecken? 

  1. ich bin noch in der „warteschleife“, heißt: ich habe jetzt ein halbes jahr mit roggenmehl gewaschen und bin über fb auf diese seite gelangt. ich werde jetzt ein paar wochen die wäschen herauszögern und dann zu so einschwenken. ich persönlich würde dir abraten, das haar mit wasser zu waschen. ich merke es bei mir. ein paar tage nach den wäschen wird das sebum schön flüssig. die längen (ca 1meter) sind griffig, füllig, glänzend. aber sobald ich das haar wasche, egal ob mit roggenmehl oder wasser, scheint das sebum „einzudicken“ oder zu klumpen. auf jeden fall setzt es sich in kamm und bürste als klebrig/fettiger batz fest, der sich nur mit fingern oder pinzette abstreifen läßt. erst nach ein paar tage ist das sebum dann wieder flüssiger

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    1. Genau diesen Effekt, den du beschreibst, befürchte ich auch bei einer Wäsche, deswegen lasse ich es. 😄 Regen oder schwimmen im Kanal sind in Ordnung, das Wasser scheint weich genug zu sein; bei der Wasserhärte, die wir in Münster haben, hätte ich nach einer Wäsche wahrscheinlich ein Brett auf dem Kopf.

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