… NW/SO – tschüss, Sebum, tschüss, Spitzen?

175 Tage Sebum only – beinahe genau sechs Monate ohne Haarwäsche. Allmählich zahlt sich die Geduld aus; ich bin so zufrieden mit meinen Haaren, wie ich es jahrelang nicht war.

Nachdem ich euch letzte Woche Fragen beantwortete, statt zu zeigen, wie meine Haare aussehen, gibt es diese Woche wieder Fotos – persönlich bin ich sehr begeistert.
Wer die älteren Beiträge zum Thema NW/SO sucht, wird hier fündig.

Aktuell bürste ich meine Haare wieder sehr ausgiebig und trage sie dann zusammengebunden; mit jeder Woche, die ich sie nicht mehr wasche, sehen sie dabei besser aus. Band ich meine Haare früher zusammen, wirkte es, als hätte ich gar keine Haare, weil sie so platt am Kopf anlagen; mittlerweile habe ich selbst dann noch Volumen. Ich liebe zudem, wie sie glänzen – nicht seltsam stumpf, weil sie von Pflegeprodukten zusammengehalten werden, sondern satt und natürlich.

Schüttle ich sie abends auf, fallen sie schön und sind kaum noch sebumhaltig; natürlich sehen sie weiterhin nicht gewaschen aus (das finde ich gerade auch in keinster Weise erstrebenswert), dennoch mag ich sie; weiches, natürliches Haar gefällt mir enorm.

 

 

 

Selbst frisch gebürstet ist nun verhältnismäßig wenig Sebum zu sehen; wo anfangs Unmengen an Fett zu verteilen und die Haare entsprechend schwer waren, bin ich jetzt innerhalb weniger Minuten mit dem Verteilen des Sebums fertig; der Unterschied zum ungebürsteten Haar ist zwar zu sehen, jedoch nicht mehr zu fühlen.

 

 

 

Weil meine Spitzen allmählich wieder schrecklich dünn wurden und Spliss entwickelten, beschloss ich, sie ein weiteres Mal zu schneiden – jetzt sogar mit einer geeigneten Schere anstelle meiner Nagelschere; wenn meine Haare schön nachwachsen sollen, sollten sie allmählich auch in den Genuss ordentlicher Hilfsmittel kommen.
Obwohl meine Haare gerade die kürzeste Länge seit Jahren haben, fällt es mir leicht, sie zu schneiden. Ich habe einfach Lust, die ständig gefärbten Partien loszuwerden, um quasi jungfräuliches Haar zu erleben.
Zum Vergleich habe ich einmal ein Foto aus dem Oktober, als ich mit SO anfing, neben ein Foto nach meinem Schnitt gestellt. Hätte ich nicht mehrfach geschnitten, wären die Haare nun ganz schön lang; am gefärbten Anteil erkennt man gut, wieviel sie im vergangenen halben Jahr gewachsen sind. Ich finde ausserdem, man sieht wunderbar, dass meine Haare nicht mehr so trocken wie früher sind.
Das rechte, neue Foto entstand übrigens nur ungefähr zehn Minuten, nachdem ich gebürstet hatte; das Sebum zieht jetzt immer schneller ein.

 

 

 

Als letztes Bild gibt es heute das frisch geschnittene Haar nochmal als Großaufnahme; ich bin so fasziniert von Glanz und Farbe meiner Haare, dass ich das in groß zeigen muss.
Wer genau hinschaut, sieht übrigens auch die Veränderung meines Ansatzes – schon cool, wenn man nach einem halben Jahr plötzlich mehr Haare hat als vorher jahrelang.

 

 

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8 Gedanken zu “… NW/SO – tschüss, Sebum, tschüss, Spitzen?

    1. Anfangs dachte ich auch nicht, dass ich das versehentlich so lange machen würde. 😀
      Ich las davon im Internet, als ich versuchte, rauszufinden, wie ich meine schrecklich schnell fettenden Haare wieder umerziehen könnte; nach dem Pille absetzen waren sie nach zwei Tagen immer unerträglich fettig, was ich ganz furchtbar und nervig fand. 😀

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  1. Da hat sich das Abschneiden ja gar nicht gelohnt 🙂
    Bei mir sind es immer mind. 5 cm, wenn sie mal wieder nerven.
    Und japp: die Haare schauen wirklich gut aus.
    Der Rest vom Mädel auch (komm immer noch nicht drüber weg, wie man früh morgens so strahlen kann …)

    Gefällt 1 Person

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