… Soja Koala kocht: Roggenvollkornbrot mit Frühlingszwiebelaufstrich?

Meistens backe ich das Hirse – Walnuss – Brot, das ich schon einmal mit euch teilte; ab und zu brauche ich jedoch Abwechslung, daher gibt es heute ein einfaches Brot mit nur fünf Zutaten – das kann man mal eben nebenher backen, während man sich anderen Dingen widmet.

Für das Brot benötigen wir 600 Gramm Roggenvollkornmehl, 400 Gramm Weizenvollkornmehl, 20 Gramm Salz, ein Päckchen Trockenhefe sowie ungefähr 600 bis 800 Milliliter Wasser.

Zunächst lösen wir die Hefe in 600 Milliliter Wasser auf; in dieselbe Schüssel geben wir das Mehl, sobald unser Hefewasser etwas blubbert – man sollte also eine ausreichend große Schüssel wählen.
Zum Mehl geben wir ausserdem das Salz und kneten alles gut durch; nach wie vor nehme ich gerne die Hände, um anhand der Teighaptik feststellen zu können, ob noch Wasser fehlt; im Laufe des Knetens gebe ich nach und nach mehr Wasser hinzu, bis der Teig nur noch leicht klebt und sich gut im Ganzen vom Schüsselrand lösen lässt.
Ist dieser Punkt erreicht, stellen wir die Schüssel für zwanzig Minuten zum Gehen beiseite – ein warmer Ort, zum Beispiel das Bett, eignet sich besonders gut. Einfach die Schüssel mit einem Tuch abdecken, die Bettdecke drüber, und möglichst leise den Raum verlassen; knallende Türen mag Hefeteig laut Oma nicht!

Nach zwanzig Minuten kneten wir den Teig noch einmal durch und formen ihn zu einem Laib, den wir entweder auf einen Rost mit Backpapier (so mache ich es) oder auf ein gefettetes Backblech (wenn man kein Backpapier benutzen möchte) legt; weitere 60 Minuten gehen lassen und kurz vor Ende der Gehzeit den Ofen auf 250 Grad Ober – und Unterhitze vorheizen.

Ist die Gehzeit vorüber, sollte das Brot deutlich an Umfang gewonnen haben; nun schneiden wir es mehrfach ein – feuchtet man das Messer vorher an, geht es leichter – und befeuchten die Oberfläche etwas.
Auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und selbigen auf 220 Grad herunterstellen; ausserdem stellen wir eine kleine Schüssel mit Wasser auf den Backofenboden – das sorgt für eine tolle Kruste!

Nach 40 bis 60 Minuten ist das Brot gut; man erkennt es daran, dass es hohl klingt, wenn man gegen den Boden klopft.
Das Brot aus dem Ofen nehmen, auskühlen lassen, genießen!

 

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Früher liebte ich den Frühlingszwiebelfrischkäse aus der Frischetheke; eigentlich ist es, wie ihr unterhalb des Bildes lesen könnt, unglaublich einfach, den selber zu machen – sogar vegan.

 

Wer ausserdem den Aufstrich machen möchte, benötigt einen Becher Creme Vega (den Creme fraîche – Ersatz von Dr. Oetker), ein dreiviertel bis ganzes Bund Frühlingszwiebeln (je nachdem, wie geschmacksintensiv es werden soll), etwas Zitronensaft, eine Prise Salz, eine Prise Zucker und Chiliflocken nach Geschmack.
Die Frühlingszwiebeln klein schneiden, alles vermengen und kühl stellen; ein wenig Ziehzeit gibt dem Ganzen mehr Geschmack.

 

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4 Gedanken zu “… Soja Koala kocht: Roggenvollkornbrot mit Frühlingszwiebelaufstrich?

  1. Moin!
    Ich muss sagen, so manches Brot ist bei mir irgendwie schon schief gegangen, aber das hier werde ich wohl auch mal ausprobieren. Es sieht auf den bildenr auch richtig lecker aus. bin gespannt, o ich das vernünftig hinbekomme 😀
    Wahrscheinlich geb ich für die Hefe noch ein klein wenig Zucker dazu, dann kann sie noch ein bisschen besser arbeiten (:
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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