… Soja Koala kocht: Sommerrollen?

Weil ich Speckrollen schon habe!

Wenn ich vietnamesisch essen gehe, freue ich mich schon Tage vorher auf die leckeren Sommerrollen; weil ich nicht so oft ins Restaurant gehen kann, wie ich Lust auf diese Rollen habe, machte ich sie kurzerhand selbst.
Der Aufwand ist relativ gering, das Ergebnis dafür aber sehr lecker!

Für die Rollen (in diesem Fall acht ziemlich große) benötigen wir Reispapier (logischerweise acht Blätter), ungefähr 100 Gramm Reisnudeln, eine Avocado, eine kleine Gurke, eine Packung Minze sowie eine Packung Koriander.
Wer ausserdem gerne Tofu einbauen möchte, dem empfehle ich einen Besuch im Asiamarkt; dort gibt es fertig marinierten und frittierten Tofu in der Dose.

Als Sauce gibt es bei mir die Erdnusssauce, zu der ich das Rezept bereits postete und die kalt wunderbar als Dip geeignet ist, sowie Hoisinsauce, die ich mit Limettensaft, etwas Zucker und einigen Chiliflocken gemischt habe. Wer mag, kann sich auch noch ein dekoratives Wasabihäufchen auf den Teller machen; so kann man spontan für etwas Schärfe sorgen.

Haben wir all unsere Einkäufe erledigt, bereiten wir die Zutaten vor – Gurke und Avocado werden geschält (die Gurkenschale stört in diesem Fall wirklich) und in stiftartige Dinge geschnitten; von Minze und Koriander zupfen wir die Blätter ab, die Reisnudeln werden nach Packungsanweisung gegart und den Tofu spülen wir zunächst gründlich aus, drücken ihn dann aus und braten ihn in ordentlich Öl an – dabei geht er ein wenig auf und schmeckt hinterher wunderbar, sofern man ihn gründlich genug ausgespült hat; die Marinade ist sonst sehr penetrant. Nach dem Braten tupfen wir das überschüssige Öl ab und schneiden den Tofu in Streifen.

 

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Auf meiner Avocado befinden sich noch Zitronensaft und Chiliflocken; das schmeckt man nicht wirklich raus und kann man sich somit auch sparen.

 

Als nächstes bauen wir unsere Rollstraße auf – am Anfang steht ein tiefer Teller oder eine große Pfanne mit ca. einem Zentimeter hohen, lauwarmen Wasser, daneben liegt ein feuchtes Tuch und darüber steht unsere Füllung griffbereit. Am Ende steht ein Teller und wartet darauf, befüllt zu werden.
Wir legen ein Blatt des Reispapiers in das Wasser und warten, bis es weich ist; ich tauche die erste Seite immer erst einmal ganz ein und wende das Blatt dann, weil es sich sonst manchmal aufrollt. Nach ein, zwei Minuten ist das Blatt weich; um es nicht zu zerreissen, raffe ich es im Wasser zusammen, hebe es raus und lege es dann auf mein Tuch, wo ich das Blatt vorsichtig wieder entfalte – das klappt für gewöhnlich ganz gut.

Bevor wir anfangen, unsere erste Rolle zu füllen, legen wir direkt ein neues Reispapierblatt ins Wasser, damit dieses schon einweichen kann.
Nun geben wir alle Teile unserer Füllung auf das vor uns liegende Blatt; man kann das wahllos machen oder aber, wenn die Rolle hinterher halbwegs hübsch aussehen soll, erst einmal nebeneinander zwei Reihen aus Minz – und Korianderblättern legen, so dass diese später zu sehen sind. Darauf geben wir dann eine Handvoll Reisnudeln, etwas Tofu, Gurke und Avocado.
Zum Rollen klappen wir zunächst die eine lange Seite hoch, dann die beiden kurzen Seiten und dann die zweite lange Seite; bis man weder zu stramm, noch zu locker rollt, braucht man manchmal ein paar Versuche.

 

 

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Die perfekte Füllmenge findet man nicht immer sofort; bei mir gibt es manchmal auch Sommerbrocken statt – rollen.

Nun rollen wir nacheinander alle unsere Rollen und genießen sie anschließend; wer sie für einen späteren Zeitpunkt vorbereiten möchte, kann sie mit einem feuchten Tuch abgedeckt oder in einer luftdichten Box im Kühlschrank aufbewahren; kleben zwei Rollen aneinander, muss man beim Trennen der beiden nur etwas Vorsicht walten lassen, da man sie sonst zerreisst.

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2 Gedanken zu “… Soja Koala kocht: Sommerrollen?

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