… NW/SO – Why does it always rain on me?

In den 245 Tagen, in denen ich meine Haare nicht gewaschen habe, kam ich ungefähr 200 Tage lang nie in bemerkenswerte Regengüsse – in den letzten 45 Tagen häuft sich das.

Gestern war es wieder so weit.

Ich radelte so durch die Gegend, sah Regenwolken aufziehen und wünschte mir einen lauen Sommerregen, um ein wenig Abkühlung zu erfahren – was dann über mich herein bracht, hatte mit lau allerdings wenig zu tun.
Als ich noch ungefähr drei Minuten von zuhause entfernt war, fing es an, zu gewittern; bis ich zuhause war, war ich dementsprechend nass.

 

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Da ich weiß, dass meine Haare kein Problem mit Regen haben und danach auch nicht stärker fetten als vorher, störte es mich nicht sonderlich; eigentlich ging ich sogar davon aus, dass sie davon profitieren würden, da sie angesichts der Temperaturen immer noch relativ viel fetten.
Zwar fühlen sie sich toll an – ganz weich und satt -, jedoch sehen sie oft nicht so aus; man sieht einfach, dass ich in meiner Wohnung alle drei Sekunden Schweißausbrüche bekomme. Die Längen sind schön, der Ansatz jedoch sieht ständig aus, als sei ich frisch geduscht. Das würde sich durch eine Haarwäsche vermutlich nicht großartig bessern, ich schwitze ja weiter.

 

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So sahen meine Haare vor dem Regen aus; da hatte ich sie gerade in der Sonne gebürstet und das Sebum einziehen lassen.
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Nach dem Regen – vorne bereits vollständig getrocknet, am Hinterkopf noch nass.

Da ich ab Montag Urlaub habe und es angeblich dreissig Grad werden sollen, habe ich mir eine neue Sommerpflege überlegt – „waschen“ mit Naturwasser, dazwischen Sebum only.
Wird es wirklich heiß, werde ich ausgesprochen häufig im Kanal schwimmen gehen; meine Haare werden dann also zwangsläufig oft Wasser sehen. Der Plan ist, sie anschließend trocknen zu lassen und später gründlich zu bürsten, damit sich mein Sebum weiterhin schön verteilt und das Haar pflegt. Wird es wieder kälter, kann ich dann wieder auf vollständiges Sebum only umsteigen – das klappte im Herbst und Winter sowieso wesentlich besser als im Sommer.

Ich bin gespannt, wie es wird, wenn meine Haare öfter nass werden; ich hoffe, die Sebumproduktion explodiert dann nicht.
Zum Schluss bekommt ihr noch ein Foto von heute Morgen zu sehen – der gestrige Regen gefiel ihnen schon mal gut und sie sehen nun wieder aus wie im Winter; vielleicht braucht mein Haar im Sommer einfach ein wenig Unterstützung durch Regen.

 

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Na, wer war noch nicht ganz wach?
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