… NW/SO – Bürstennotstand?

Nach 420 Tagen Sebum only stelle ich fest, dass mein Bürstenverbrauch ungewöhnlich – und vor allem unangenehm – hoch ist.

Bürstest du täglich intensiv mit einer Sisalbürste, hält sie einfach nicht lange; finanziell finde ich das nicht weiter schlimm, vom Nachhaltigkeitsgesichtspunkt her allerdings schon.

Natürlich stellt sich mir die Frage, inwieweit Haare waschen nachhaltig ist; dabei verbrauche ich Wasser, je nach Waschart ein Reinigungs – und Pflegemittel, Strom für den Föhn, weil meine Haare ohne Föhnen einfach nicht trocknen – vermutlich lande ich also mit einem regelmäßigen Austausch meiner Bürsten in etwa beim gleichen Ergebnis wie wenn ich meine Haare waschen würde.
Nichtsdestotrotz stört es mich, dass ich in etwas über einem Jahr SO nun die dritte Bürste kaufen muss. Womöglich hielte eine Wildschweinborstenbürste länger, jedoch kann ich die einfach nicht kaufen; alleine der Gedanke, mir mit Wildschweinborsten die Haare zu bürsten, ekelt mich.
Trotz guter Bürstenpflege werde ich also nun eine neue kaufen; die alte sieht mittlerweile so furchtbar aus, dass sie ihre Wirkung aktuell auch etwas verfehlt.

 

IMG_20171208_175224
Wie genau es zum Borstenschwund im Mittelbereich kam, weiß ich nicht – neulich waren sie noch da!

 

Zusätzlich dazu, dass meine Bürste (oder das, was noch davon übrig ist) das Sebum gerade nicht mehr wirklich gut verteilt, fetten meine Haare aktuell auch wieder zyklusabhängig etwas mehr; ich müsste also mehr Sebum als sonst verteilen, habe aber kein adäquates Mittel dazu – entsprechend sehen meine Haare aus.
Es nervt mich und ich hoffe, meine neue Bürste kommt bald an. Das Sebum zu verteilen ist derzeit sehr mühsam, da ich alle naselang die Borsten wieder aufrichten muss, und gelingt nur mäßig, so dass mein Ansatz gerade übermäßig fettig ist.
Der Rest meiner Haare gefällt mir, insbesondere, wenn das Sebum etwas eingezogen ist, ganz gut – da geht allerdings mehr!

Stehe ich auf, erwartet mich gerade nur relativ geringes Chaos; ich glaube, das Sebum macht die Haare zu flutschig für großartiges Durcheinander.

 

bty

 

 

Wenn ich mich durch die Bürsterei gequält habe, liegen meine Haare an wie eh und je – sie fühlen sich jedoch unglaublich weich an und ich könnte sie weiterhin ständig anfassen!
Ich präsentierte euch gerne eine Seitenansicht, jedoch habe ich ein neues Handy, mit dessen Kamera ich noch nicht ganz klar komme; Seitenansichten gibt es daher erst wieder, wenn ich mehr Übung habe.

 

 

 

 

Der Unterschied zwischen nur grob gebürstetem und ordentlich gebürstetem Haar ist gut sichtbar; bürste ich morgens mal schnell durch, binde die Haare dann zusammen und öffne sie später, sehen sie deutlich fettiger aus als wenn ich sie frisch bürste, etwas aufschüttle und dann noch einmal kurz kämme.
Das Sebum zieht im Laufe der Zeit weiter ein, doch aufgrund der bereits beschriebenen Situation verbleibt gerade zu viel sichtbar im Haar; ich hoffe, mit der neuen Bürste bessert sich das wieder.

 

 

Links nur mal kurz morgens gebürstet, rechts ordentlich gebürstet, aufgeschüttelt und gekämmt.

 

Was mir sehr gefällt, sind der Glanz sowie die Haptik meiner Haare.
Sie sehen gesund aus und fühlen sich auch so an; schön weich und griffig und überhaupt nicht trocken. Nicht einmal die Spitzen, die sonst eine Weile nach dem letzten Schnitt immer wieder dünn und unschön wurden, sind ungepflegt; sie fiseln nicht mehr aus, sondern sind endlich konstant heile!

In zwei Wochen sehen wir, wie meine Haare mit neuer Bürste aussehen – zu Weihnachten möchte ich sie bitte wieder schön haben.

Advertisements

3 Gedanken zu “… NW/SO – Bürstennotstand?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s