… NW/SO – Auf zu neuen Ufern?

476 Tage ohne Haarwäsche, wenn wir mal das Schwimmen gehen im Sommer und ein paar Regengüsse ignorieren.

Ich komme mir ein wenig vor wie Mütter, die sagen, ihr Kind sei 120 Monate alt, daher mal in „normaler“ Zeit ausgedrückt: gut eineinviertel Jahre.

So sehr ich meine Haare mag, so sehr reizt es mich auch, mal etwas Neues auszuprobieren. Irgendeine andere Form der Reinigung; vielleicht zusätzlich zum Sebum only einfach ab und zu eine Wäsche – doch womit?
Nur Wasser? Das kann, je nach Sebummenge und Durchführung der Wäsche, zu katastrophalen Zuständen führen. Roggenmehl entfettet mein nicht mehr an Waschmittel gewöhntes Haar vermutlich zu sehr. Haarseife auch. Eigentlich entfettet alles zu stark; ich bin daher hin – und hergerissen, was ich machen soll.

Das schöne Sebumhaar riskieren?
Es könnte womöglich die bisherigen Vorteile von Sebum only behalten und dazu noch weitere positive Eigenschaften gewinnen; weniger Chaos zum Beispiel. Es könnte aber auch all die Errungenschaften verlieren. Keine Babyhaare mehr, keine Weichheit, kein Glanz. Die Entscheidung ist unglaublich schwierig und ich glaube, ich müsste vielleicht einfach mal einem Waschimpuls nachgeben, wenn er kommt. Nachts um drei, wenn ich gerade hellwach im Bett liege, zum Beispiel. Für gewöhnlich schlafe ich dann aber weiter.

Bis ich mich entscheide, bürste ich fleissig weiter; aktuell wechsle ich dabei zwischen meiner Sisal – und meiner Fibrebürste hin und her. Beide Bürsten gefallen mit weiterhin und die Abnutzung ist derzeit noch erstaunlich gering.

Meine Haare fetten gerade wieder ein bisschen weniger; mit meinem neuen Handy sehen sie allerdings insbesondere auf Fotos in meinem Badezimmer irgendwie immer deutlich unschöner aus als live.

Das Chaos hält sich gerade erstaunlich in Grenzen; vielleicht haben sich meine Babyhaare langsam so in die Länge eingearbeitet, dass da einfach weniger absteht.

 

 

 

 

Wenn ich bürste, liegen meine Haare ausserdem derzeit gar nicht so platt an wie sonst; irgendwie springen sie vom Kopf ab.

 

 

 

 

Weil ich mal zeigen wollte, wie unterschiedlich die einzelnen Tage bei mir sind, gibt es heute ausserdem Fotos von zwei Tagen aus unterschiedlichen Wochen; einmal mit ein bisschen Zyklusverwirrung und einmal ohne komische Hormoneinflüsse – das Sebum zieht dann anders ein.

 

 

Mit Zyklusquatsch – ein wenig strähnig trotz eingezogenen Sebums.
Ohne Hormonquatsch – weniger strähnig.

 

Meine Naturhaarfarbe mag ich übrigens immer noch; je nach Licht sieht sie immer anders aus. Im Wald angenehm bräunlich, in meinem Badezimmer komisch und bei der Arbeit, wie ich nun eines Morgens beim Umziehen feststellte, erstaunlich blond.

 

 

Meine Friseurin definierte meine Haarfarbe mal als „goldblond“; ob ich da wohl wieder hinkomme? Im Sommer womöglich?
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3 Gedanken zu “… NW/SO – Auf zu neuen Ufern?

  1. Hey Du,
    ich würde wenn überhaupt nur WO hinzunehmen. Alles andere entfettet tatsächlich viel zu sehr. Nur…. warum jetzt was ändern. Silja? Läuft doch und: Never touch a running System 😉 .
    Liebe Grüsse und ein schönes We,
    Rabenschwinge

    Gefällt 1 Person

    1. Huhu!
      Jaaaa, das mit dem Ändern bewährter Dinge dachte ich auch schon, aber es reizt mich so. 🤪

      Liebe Grüße und dir auch noch ein schönes Restwochenende! 🙂

      Silja

      Gefällt mir

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